Arbeit

I'm the boss of my business, I should invoice

«I’m the boss of my business, I should invoice» ist ein Auszug aus dem Songtext von Ashnikkos Song Working Bitch. Darin behandelt sie ihre sexuelle und finanzielle Unabhängigkeit. Der Ausstellungstitel verweist sowohl auf die prekären Arbeitsverhältnisse als auch auf den Drang nach Ruhm und Erfolg, als treibender Faktor für Unabhängigkeit innerhalb der Kunstwelt. Wie ein Kaugummi kleben diese zwei ineinandergreifenden Sphären an den Böden der Ausstellungsräume. Fragen wie was können Kulturschaffende leisten? Ist die künstlerische Arbeit noch lustvolle Tätigkeit oder bereits ein schmerzvolles Aushalten? Oder wie kann die künstlerische Unabhängigkeit im Kontext von ökonomischen Interessen noch gewahrt bleiben? werden selten ausführlich beantwortet und so bleibt am Ende dann doch meistens der Einzahlungsschein als letzte Sicherheit des Überlebens. Für diese kleine Sommerausstellung luden Marcel Hörler, Mindaugas Matulis, Inés Maestre und STEVIL die Künstler*innen Marco Siciliano, Mia Thermopolis, Steen Sperling, Aksel Bruk, Irem Güngez und Julia ein, um ihre Arbeiten vom 23. Juni bis 2. Juli 2023 im Baby Angel in Zürich zu zeigen.

Marco Siciliano, 338 chewing gum • welcome, 2023. Photo: Marcel Hörler

Mindaugas Matulis, Inés Maestre, STEVIL, Marco Siciliano, Mia Thermopolis, Steen Sperling, Aksel Bruk, Irem Güngez, Julia Nusser, 2023. Photo: Mindaugas Matulis

Irem Güngez, jail, 2023. Photo: Mindaugas Matulis

Steen Sperling, rough teachings, 2022. Photo: Mindaugas Matulis

Mindaugas Matulis, Greenest Grass & Business Horse, 2023. Photo: Mindaugas Matulis

I'm the boss of my business I should invoice, Inés Maestre & Aksel Bruk, Photo: Mindaugas Matulis

I'm the boss of my business, Inés Maestre & Steen Sperling. Photo: Mindaugas Matulis