Enter The Crack war eine künstlerische Recherche mit biografischen, politischen und inszenierten Bezügen, die von November 2023 bis Februar 2026 im Appenzellerland, in Berlin, Lichtensteig und Zürich realisiert wurde. Kern des Projekts war es, sich einen Ort anzueignen, der zugleich nah und fern erscheint, um dominante Verhältnisse zu irritieren und einen Moment des Widerstands zu schaffen. Die Inspiration für das Projekt kam von einem «Unbehagen, zwei verschiedenen Welten anzugehören, die schier unvereinbar weit auseinanderliegen und doch in allem, was man ist, koexistieren», von dem der Soziologe und Philosoph Didier Eribon in Rückkehr nach Reims spricht. Am Projekt beteiligten sich Lena Aurea Schneider, Sasha Kulak, Caroline Hepting, Ian Purnell, Olivier Zurkirchen alias Olan!, Luc Häfliger, Nagi Gianni, Roman Gysin, Laura Oertle, Marisa Sturzenegger-Mayer (oema), Susan Steiger, Nika Timashkova, Saturne Camus-Govoroff, Bast Hippocrate, Christian Knöpfel, Noa Zoller, Lora Drage, Wassili Widmer, Laura Leupi, Marion Lim, Mischa Badasyan, Nassim Rousset, Valérie Reding, Erika Leadbeater, Dylan Spencer-Davidson, Hagen Verleger, Anton Zimmermann, Vasilisa Inshutina (CVET), Seth Weber, Olya Korsun und Leon Schwitter. Enter The Crack entwickelte sich in der Bibliothek Andreas Züst, am ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, im Rahmen des AiR-Stipendiums der Ausserrhodische Kulturstiftung, involvierte die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden und mündete schliesslich im Kurzfilm Die Haube.