Arbeit

Enter the Crack

Enter The Crack war eine künstlerische Recherche mit biografischen, politischen und inszenierten Bezügen, die von November 2023 bis Februar 2026 im Appenzellerland, in Berlin, Lichtensteig und Zürich realisiert wurde. Kern des Projekts war es, sich einen Ort anzueignen, der zugleich nah und fern erscheint, um dominante Verhältnisse zu irritieren und einen Moment des Widerstands zu schaffen. Die Inspiration für das Projekt kam von einem «Unbehagen, zwei verschiedenen Welten anzugehören, die schier unvereinbar weit auseinanderliegen und doch in allem, was man ist, koexistieren», von dem der Soziologe und Philosoph Didier Eribon in Rückkehr nach Reims spricht. Verschiedene Arbeiten entstanden im Rahmen von Enter The Crack, darunter Silvester Firefly mit Nagi Gianni, Schattenlicht mit Wassili Widmer und Bluse mit Laura Oertle und Marisa Sturzenegger-Mayer. Private Garden von Roman Gysin wurde weiterentwickelt, und mit Susan Steiger entstanden Masken aus Leinenstoff, Wachs und Acryl mittels sorgfältigen Handwerks. Darüber hinaus flossen auch Objekte und deren Kontexte aus der Sammlung Collectio Magica et Occulta der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden in die Recherche mit ein. Schliesslich hat sich die Recherche mit Die Haube als Kurzfilm manifestiert, um weitergetragen zu werden.

Enter The Crack, Masken, Susan Steiger, Baby Angel, 2026. Foto: Irem Güngez

Enter The Crack, Masken, Susan Steiger, Baby Angel, 2026. Photo: Irem Güngez

Enter The Crack, Mindmap, Bibliothek Andreas Züst, 2023. Screenshot: Marcel Hörler

Enter The Crack, Nagi Gianni, Saturne Camus-Govoroff, 2025. Photo: Nagi Gianni

Enter The Crack, ZK/U, 2025. Photo: Elisa Georgi

Safer Space Appenzellerland?, Zeughaus Teufen, 2025. Photo: Lena Aurea Schneider

Enter The Crack, Gegenstände, Baby Angel, 2026. Photo: Irem Güngez

Enter The Crack, CMO-103-D-0128 (ca. 1960), Baby Angel, 2026. Photo: Irem Güngez