Projekte

Performing Soil

Wir können nie wissen, was wir vorfinden werden – wenn wir ein Loch graben... Die Erde ist ein Filter, ein Archiv, bietet Lebensgrundlagen und ist ein Schauplatz für speziesübergreifenden Austausch. Interdependenzen, also gegenseitige Abhängigkeiten, sind der Erde immanent. So widmete sich Performing Soil jenen Spannungsmomenten zwischen Menschen und Erde, die sich abseits von gängigen Wissenschaftsmethoden ergeben. Denn diese gehen davon aus, dass Projekte skaliert werden können, sprich im Kleinen genauso wie im Grossen funktionieren können aber ausser Acht lassen, dass sich die Akteur*innen durch Begegnungen verändern können. Die Idee zu Performing Soil stammt von den Künstler*innen Silke kleine Kalvelage, Jan Georg Glöckner und dem Kurator/Kulturvermittler Marcel Hörler. Über einen Zeitraum von drei Monaten, umgeben von einem Naturschutzgebiet, haben sie in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen, Künstler*innen, Handwerker*innen und Wissenschaftler*innen Lisa Lee Benjamin, Marisa Mayer, Xaver Ammann, Kay Zhang, Brigham Baker, Titilayo Adebayo, Reut Nahum und Rosa Zettl eine massive Erdkugel geformt. Die Erdkugel wurde im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung im Kunstraum Parat – zusammen mit drei Radiosendungen, der Fotodokumentation und weiteren kleinformatigen Erdexponaten vom 09. bis 18. Dezember 2021 der Öffentlichkeit präsentiert und in einer Auktion versteigert.

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Performing Soil, Session 3. Photo: Silke kleine Kalvelage

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Performing Soil, Session 1. Photo: Hanes Sturzenegger

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Performing Soil, Session 2. Photo: Hanes Sturzenegger

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Performing Soil, Session 2. Photo: Silke kleine Kalvelage

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Performing Soil, Session 2. Photo: Silke kleine Kalvelage

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Performing Soil, Session 2. Photo: Silke kleine Kalvelage

Performing Soil, 2021. Photo: Silke kleine Kalvelage